Psychotherapie: Die Behandlung psychischer Probleme

Was sind psychische Störungen und was erwartet Sie bei einer Psychotherapie?

Theo­ri­en dar­über, was psy­chi­sche Stö­run­gen und ihre The­ra­pie eigent­lich sind, fül­len Biblio­the­ken. Wir kön­nen sie hier bei­sei­te las­sen. Wenn ein see­li­sches Pro­blem, eine Angst, ein Kon­flikt oder eine Trau­er schlimm genug sind, um Sie im täg­li­chen Lebens zu behin­dern, dann wis­sen Sie das selbst am bes­ten. Oder Sie bekom­men es von Ihrer Umge­bung so lan­ge zu spü­ren, bis Sie es wis­sen.

Auch die Theo­rie läuft nur dar­auf hin­aus, dass alles vom Ein­zel­nen abhängt und von sei­ner jewei­li­gen Fähig­keit, die Kon­flik­te, Anfor­de­run­gen und Belas­tun­gen sei­nes Lebens und Erle­bens anzu­neh­men und das Bes­te dar­aus zu machen. Die­se Fähig­keit ist eben­so indi­vi­du­ell wie der Kör­per­bau oder die eige­ne Lebens­ge­schich­te. Man kann sich bei­des nicht aus­su­chen. Aber man kann die­se Fähig­keit ver­bes­sern. Die Psy­cho­the­ra­pie in ihren ver­schie­de­nen For­men ist einer der effek­tivs­ten Wege dazu.

Zahlen zur Effektivität von Psychotherapie

Gemäß einer Befra­gung durch die Uni­ver­si­täts­kli­nik des Saar­lan­des waren nach einer Psy­cho­the­ra­pie:

Die Pro­ble­me

  • viel bes­ser: 55%
  • etwas bes­ser: 36%

Die Lebensfreude

  • viel bes­ser: 41%
  • etwas bes­ser: 39%

Die Arbeitsproduktivität

  • erheb­lich ver­bes­sert: 24%
  • ein wenig ver­bes­sert: 34%

Die Patienten

  • abso­lut zufrie­den: 33%
  • sehr zufrie­den: 43%
  • ziem­lich zufrie­den: 17%

Ange­sichts sol­cher Zah­len ist es scha­de, dass längst nicht alle Men­schen den Weg in eine Psy­cho­the­ra­pie fin­den, die dar­aus einen per­sön­li­chen Gewinn zie­hen kön­nen (und durch die Stei­ge­rung ihrer Arbeits­ef­fek­ti­vi­tät viel­leicht auch einen mate­ri­el­len Gewinn). Eine letz­te Zahl dazu: Laut einer ame­ri­ka­ni­schen Stu­die lie­gen die wirt­schaft­li­chen Aus­fäl­le durch psy­chi­sche Pro­ble­me in den USA bei 300 Mil­li­ar­den Dol­lar pro Jahr. Das ist einer der Grün­de, war­um Psy­cho­the­ra­pie hier­zu­lan­de in den meis­ten Fäl­len von den Kran­ken­kas­sen bezahlt wird.

Verhaltenstherapie

Die Ver­hal­tens­the­ra­pie, auf die ich mich spe­zia­li­siert habe, umfasst eine Viel­zahl von Metho­den und Tech­ni­ken zur Besei­ti­gung belas­ten­der Erleb­nis- und Reak­ti­ons­wei­sen, zwang­haf­ter und ängs­ti­gen­der Gedan­ken. Gefüh­le und Aktio­nen, die sich oft auch in kör­per­li­chen Sym­pto­men äußern. Bei­spie­le fin­den Sie auf der Sei­te mit mei­nen Behand­lungs­schwer­punk­ten. Für sol­che Pro­ble­me ist die Ver­hal­tens­the­ra­pie eine der aner­kannt effek­tivs­ten Metho­den, die häu­fig in ver­gleichs­wei­se kur­zer Zeit zu posi­ti­ven Ergeb­nis­sen führt. In der Regel ist mit dem Ver­schwin­den oder der deut­li­chen Lin­de­rung belas­ten­der Sym­pto­me auch eine spür­ba­re Stei­ge­rung des all­ge­mei­nen Wohl­be­fin­dens und des Selbst­ver­trau­ens ver­bun­den.

Die Hil­fe­tech­ni­ken und Trai­nings­me­tho­den, die ich dabei ein­set­ze, sind so auf das Pro­blem des Ein­zel­nen, sei­ne indi­vi­du­el­le Situa­ti­on und Lebens­ge­schich­te zuge­schnit­ten, dass sich dazu an die­ser Stel­le wenig All­ge­mei­nes sagen lässt. Es geht vor allem dar­um, für ein aku­tes oder lang­wie­ri­ges see­li­sches Pro­blem eine kon­kre­te und mög­lichst rasch wir­ken­de Lösung zu fin­den. Hier­für braucht es vor allem den per­sön­li­chen Kon­takt und das direk­te Gespräch. Wie kann die­ser Kon­takt ablau­fen?

Erster Besuch beim Therapeuten

Als Mit­glied einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se kön­nen Sie sich ein­fach mit Ihrer Ver­si­che­rungs­kar­te an mich wen­den.

Die eigent­li­che Behand­lung (und die damit ver­bun­de­ne Kos­ten­über­nah­me) wird bei der Kran­ken­kas­se aller­dings erst im Ver­lauf von maxi­mal vier, so genann­ten “pro­ba­to­ri­schen Sit­zun­gen” bean­tragt, deren Kos­ten die Kas­se auf jeden Fall über­nimmt. Wäh­rend die­ser Pro­be­sit­zun­gen wird fest­ge­stellt, ob The­ra­peut und Pati­ent mit­ein­an­der arbei­ten kön­nen und wol­len. Der Pati­ent soll­te sich dabei nicht vor Rück­fra­gen scheu­en und kann eine gemein­sa­me Fest­le­gung des Behand­lungs­ziels erwar­ten.

Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen und Dauer der Behandlung

Sind sich Pati­ent und The­ra­peut im Ver­lauf der Pro­be­sit­zun­gen über die gemein­sa­me Arbeit einig gewor­den, wird ein förm­li­cher Antrag auf Kos­ten­über­nah­me durch die jewei­li­ge Kran­ken­kas­se gestellt. Ein Arzt muss dazu einen so genann­ten “Kon­si­liar­be­richt” abge­ben, der bestä­tigt, dass aus rein medi­zi­ni­scher Sicht nichts gegen eine Psy­cho­the­ra­pie spricht.

Im Rah­men einer Ver­hal­tens­the­ra­pie wird damit zunächst ein Paket von 12 Sit­zun­gen bewil­ligt, eine so genann­te “Kurz­zeit­the­ra­pie”. Die­se kann durch wei­te­re Schrit­te auf 24, 45, 60 und 80 Sit­zun­gen auf­ge­stockt wer­den.

Mit wel­chen Pro­ble­men Sie mit mir Kon­takt auf­neh­men kön­nen, ent­neh­men Sie bit­te der ent­spre­chen­den Sei­te zu mei­nen Behand­lungs­schwer­punk­ten.